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There's an App for that and it's mine

SmartPhone Apps zum selbst Stricken

Im Zuge der anhaltenden Verbreitung von SmartPhones war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand das Konzept “Einfache Website, ohne Programmierkenntnisse” für Phone-Apps anbieten würde. BandApp und Sound Around schreiben sich genau dies auf die virtuellen Fahnen.

ABER: Meiner Meinung nach könnten die Stunden der Apps gezählt sein. Denn: Eine App ist doch nur ein Weg, Websites, die auf dem Handy nicht einfach genug dargestellt werden, extrem benutzerfreundlich zu machen. Ergo: Wenn die Websites für das Handy optimiert sind, brauche ich keine extra App dafür. *Ende des Orakels*

Wie dem auch sei, momentan befinden sich Apps auf jeden Fall in einer Boomphase. Mehr Smartphones = Mehr App-Nutzer.

Analysen prophezeien, dass im SmartPhone die Rettung der Musikbranche liegt. Warum? Weil man seine Musik mitnimmt. Walkman 2.0 sozusagen. Sobald Streaming technisch stabil läuft, kann man tatsächlich (theoretisch) ALLE Songs immer dabei haben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn das Handy das Kernabspielgerät wird, tun sich Bands und Musiker gut daran, eine App zu haben und so ständiger Begleiter ihrer Fans zu werden. Und dann machen auch BandApp oder Sound Around Sinn, wenn sie es jedem ermöglichen, einfach, kostengünstig und schnell eine App zu bauen. Kostengünstig ist hierbei der Kern… noch verrät BandApp nicht, wie die Kosten aussehen.

WICHTIG: Der Inhalt muss natürlich schon da sein. Eine App wird nur funktionieren, d.h. Fans generieren und bei der Stange halten, wenn sie regelmäßig neue Inhalte wie Songs, Videos, Tourdaten, Verlosungen usw. anbietet. Meine Vermutung ist, dass BandApp die Inhalte einer bereits bestehenden Website in der App bereitstellen wird. Sound Around muss bislang noch mit Inhalten gefüllt werden. Allerdings hat Reverbnation die Plattform vor Kurzem erworben. Sicherlich ist eine Integration der Systeme geplant (und sinnvoll!), damit man Inhalte wie Songs, Bilder oder Tourdaten nur einmal einpflegen muss und dann auf der Website UND in der App anbieten kann.

Gute (NICHT mit BandApp oder Sound Around erstellte) Beispiele für Apps sind:


Daptone Records


Dujeous

Arme hoch, wer mit dem Gedanken spielt, eine App für sein Projekt zu erstellen? Resonanz PR bei Facebook

[Update 26.10.2010]

Vielen Dank an Michi, der schreibt:

“…Ich kenne aber noch Approck.de auch ganz ähnlich zu deinen Seiten..

Soweit ich das verstanden habe, handelt es sichs jedoch dabei einen App-Konfigurator , wo wirklich eine App erstellt wird, daher zwar nur auf den iPhones läuft, jedoch wohl die PushNotification Funktion genutzt wird um wie bei einer SMS die Fans direkt anzusprechen. Der Preis is nich günstig :-( (499,-), aber klar, da wird ja auch ne ganze App wirklich programmiert, und nicht “nur” eine mobile Website erstellt.. Das ist wohl auch nach meinen bisherigen Recherchen die große Frage.. tatsächlich ne echte App programmieren lassen und die diversen eigentlich sehr coolen Push-Funktionen zu nutzen, oder doch ne mobile Website.. .”