Hurra, hurra, ein neuer Vertriebsdienst für Künstler. Selbst die Songs aufnehmen, Cover erstellen, alles hochladen und Geld verdienen. So das Versprechen. RecordJet.com ist einer der neueren Dienste, die so etwas anbieten.
Zu den Konkurrenten gehören zimbalam.de, tunecore.com und audiomagnet.com. Tunecore ist dabei anscheinend noch am ähnlichsten, denn auch dieser Dienst beschränkt sich darauf, Songs digital in Online-Shops, wie Musicload, Amazon und iTunes zur Verfügung zu stellen. Zimbalam und Audiomagnet haben zusätzlich Vermarktungskomponenten, ohne die es aus meiner Sicht wenig Sinn hat, Songs online zum Verkauf anzubieten.
Denn: Nur wer weiß, dass er den neusten Titel der Band “No Idea What My Name Will Be” haben will, sucht danach auch bei iTunes oder anderen Verkaufsplattformen.
Ich denke RecordJet oder Tunecore allein reißen es nicht.
Na los, debattiere mit mir!
7.9.2010 Nachtrag: RecordJet hat inzwischen Deals mit grossen Warenhäusern, wie Saturn und MediaMarkt vereinbart, um so CDs der Kunden auch dort verkaufen zu können. Nicht uninteressant. Dennoch: Eine Band muss es über die Wahrnehmungsschwelle schaffen, damit der Saturn-Shopper die CD dann auch sieht und mitnimmt.
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