Selbstvermarktung = No Couching!
Teil 3: Newsletter, Blog & Facebook
Irgendwie muss ich mehr machen, aber wie spielen die Kanäle zusammen? Über was kann ich schreiben? Wie oft? Was gehört wo rein? Hab ich dafür überhaupt Zeit?? Hier eine Kurzanleitung und Vorlagen zum Download.
a) Zusammenspiel: Du willst die Kurzform? Bitte sehr: Facebook dient am besten für Schnappschüsse (seriös oder nicht) aus dem Leben. Mindestens drei Posts pro Woche, sonst gehst Du in den Pinnwandeinträgen Deiner Fans unter.
Dein Blog ermöglicht Fans, an Deinen Projekten und Erfahrungen teilzuhaben. Hier hast Du mehr Platz für Bilder, Tunes und Artikel. Hier ist die Frequenz nicht so dringend, aber mindestens ein Beitrag alle 14 Tage muss schon sein.
Der Newsletter ist aus meiner Sicht extrem wichtig, da E-Mail nach wie vor der persönlichste Draht zum Fan ist. Ein ‘Gefällt mir’ Knopf ist schnell geklickt, aber ich überlege mir schon, wer alles meine E-Mail-Adresse haben darf. Der Newsletter bietet die Übersicht und Zusammenfassung, z.B. der Blogbeiträge. Er kann (und sollte) außerdem Sonderaktionen und Angebote für Fans beinhalten, z.B. einen Link zur Pre-listen des neuen Tracks 2 Tage bevor die Facebook-Gemeinde ihn hören darf… oder so. Der Newsletter sollte auch regelmäßig kommen, vielleicht jeden Monat. Muss ja nicht gleich seitenweise Inhalte haben, ganz im Gegenteil.
b) Zum Unterfüttern: YouTube, Flickr und ScoundCloud eignen sich prima, um Videos, Fotos und Sounds bereit zu stellen. Diese können dann im Blog, auf Facebook oder im Newsletter eingebaut werden. Warum auf viele Systeme verteilen? Erstens, weil jedes für das entsprechende Format am besten geeignet ist und zweitens, weil Inhalte aus mehreren Kanälen, die alle zusammen spielen, von Google geliebt werden. Wer also nach Dir sucht, findet diverse Einstiegsmöglichkeiten.
c) Namen sichern: Auch wenn Du nicht alle Kanäle bespielst, solltest Du Dir die Option offenhalten. Wenn Du also loslegst, sichere Dir mit entsprechenden Konten die Namen bei:
Twitter, Facebook, SoundCloud, Flickr, YouTube; wenn Du bald bloggen willst vielleicht auch WordPress, Blogger, Posterous oder Tumblr. Ausserdem vielleicht später wichtig: Scribd, Slideshare, Prezi, und vielleicht noch MySpace, Restorm, Bandcamp, Reverbnation …und die anderen millionen Onlinedienste, die täglich dazu kommen?!
d) Erstelle einen Themenplan. Der Themenplan gibt Dir und anderen Autoren für Dein Blog / Deinen Newsletter eine Struktur und teilt die Aufgabe in kleinere Aufgaben. Der Themenplan kann geteilt sein in:
- Themen für das Blog, die man ggf. schon vorschreiben kann
- Ideen für spontane Themen, besonders für Facebook (hier auch noch diverse Ideen für Facebook). Wenn das erstmal läuft, denkt Ihr automatisch in den relevanten Situationen daran, entsprechend zu posten
- Songsammlung für Playlisten auf YouTube und ähnlichen Kanälen. Diese kann man auch meistens im Voraus planen und dann entsprechend nach Anlass oder Zeitplan veröffentlichen.
Der Themenplan ist dann also Deine Ideensammlung und Dein Zeitplan. Na, und dann legste los und alles wird gut.
DOWNLOAD: Hier eine Vorlagensammlung mit Themenplan, Newsletter-Zeitplan, Facebook-Ideen, etc. zum kostenlosen Download.
Und jetzt: Loslegen und Erfahrungen sammeln ist jetzt erstmal wichtig.
Macht das Sinn? Noch Fragen? Eigene Erfahrungen? Immer her damit.
Hier die vorherigen Episoden der Reihe:
Hintergrund
Als Mentor von RockCitys DoppelKopf-Programm und generell fragen mich Musiker und Bands immer öfter, wie sie das mit der Kommunikation eigentlich machen sollen. Dies nehme ich als Anlass, hier eine Auswahl der gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse in extremer (!) Kurzform vorzustellen.