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Nur die Webinhalte bezahlen, die man auch wirklich liest.

RecordJet.com – Verkauf ja, Vermarktung nein?

Hurra, hurra, ein neuer Vertriebsdienst für Künstler. Selbst die Songs aufnehmen, Cover erstellen, alles hochladen und Geld verdienen. So das Versprechen. RecordJet.com ist einer der neueren Dienste, die so etwas anbieten.

Zu den Konkurrenten gehören zimbalam.de, tunecore.com und audiomagnet.com. Tunecore ist dabei anscheinend noch am ähnlichsten, denn auch dieser Dienst beschränkt sich darauf, Songs digital in Online-Shops, wie Musicload, Amazon und iTunes zur Verfügung zu stellen. Zimbalam und Audiomagnet haben zusätzlich Vermarktungskomponenten, ohne die es aus meiner Sicht wenig Sinn hat, Songs online zum Verkauf anzubieten.

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Jamie Lidell: Song to take away

Super, kurz, knackig und eine tolle Demonstration des musikalischen Talentes:

* Fans wollen stolz sein (✓)
* Interessierte wollen wissen, wie der Künstler klingt (✓)
* die Persönlichkeit sollte rüberkommen (✓)
* und wenn es halbwegs witzig ist, wird das Video auch unter Freunden empfohlen (✓).

Fazit: Rundum gelungen

(Danke an SoulGuru für den Tipp!)

Kachingle: Zeig, dass Du’s magst, Teil 2

Kachingle.com

Über Flattr.com hatte ich schon berichtet (Klein Vieh macht auch Mist), nun ist mir ein ähnlicher Service aufgefallen, der genauso vielversprechend ist: kachingle.com.

Die Idee? Du bezahlst jeden Monat 5 Dollar (ca 3,50 Euro) und markierst Deine Lieblingssites (diese brauchen eine Kachingle-Einbindung). Am Monatsende berechnet der Kachingle, welche dieser Sites am meisten von Dir besucht wurden und verteilt das Geld entsprechend.

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Leondra: Noch ein Netzwerk…

Es gibt ein neues Online-Netzwerk in Deutschland, das Veranstalter und Künstler zusammenbringen möchte.

Also noch ein Netzwerk… Prinzipiell finde ich die Idee gar nicht schlecht, habe aber das Gefühl, dass vor der Integration mit anderen Diensten hier noch nicht viel zu holen ist. Wie viele Profile braucht man? Eine Integration mit Soundcloud, audiomagnet, MySpace, oder wie auch immer wäre hier echt toll. Oder, vielleicht kann das System in Zukunft Daten aus der schon bestehenden eigenen Homepage saugen?

Was ist Eure Meinung? Hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht?

Soundcloud: Social Kundenservice

So muss es sein !!!
Soundcloud, selbst ein Social Network, ist natürlich auf Facebook aktiv. Der Dialog mit Nutzern ist gewollt und unterstützt. Doch bombardiert die Berliner Firma Nutzer nicht nur, sondern hört auch zu. Als ein neues Feature angekündigt wurde und ein ‘Fan’ auf Facebook sich über das iPhone App beschwerte, fragte Soundcloud gleich nach Details. Ein sehr guter Start.
Jetzt müssen sie die Kritikpunkte nur noch zeitnah umsetzen (oder zumindest erklären, warum sie dies nicht tun).
Ein schönes Beispiel, wie man richtig zuhört!

First Follower: Wie schaffe ich den Durchbruch?

Viele Künstler aber auch Geschäftsleute denken noch immer, sie müssen die ersten mit einer Idee sein. Nur dann haben sie einen Vorsprung und können reich und berühmt werden. Denken sie. Inzwischen gibt es so einige Zweifler. Susan in New York stellte mir kürzlich die Frage, wer wirklich einen First Mover Advantage langfristig ausgebaut habe. Spontan fiel mir keiner ein. Die Ramones? Die Sex Pistols? Elvis? Bill Hailey?

Derek Sivers brachte dann die Idee des First Followers auf: Nicht der erste, der eine verrückte Idee hat, schiebt den Markt an und beginnt eine Bewegung. Nein, ohne den First Follower, also den ersten, der mitmacht, kann er auch weiterhin als einsamer Verrückter dastehen.

Hier das, wie ich finde, sehr eindrucksvolle Video.

Think about it.

Mehr großartige Inspiration direkt bei Derek Sivers: http://sivers.org/

Consonanz à 4: Presseplatzierung

Das klassische a cappella-Quartett consonanz à 4 aus Bremen hatte sich für 2009 die Neuinterpretation traditioneller Christmas Carols vorgenommen. Im Sommer wurde die CD “consonanz à 4 – christmas carols” fertiggestellt und zwei besondere Konzerte in Bremen sollten diese Errungenschaft würdigen. Neben den eigenen Promo-Aktivitäten, wie Plakatierung und Fanansprache durch consonanz à 4, wurde Resonanz PR gebeten, in der Lokalpresse entsprechende Ankündigungen zu platzieren.

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Nutzen von Facebook

Wenn Ihr Euch fragt, was man mit einer Menge Fans auf Facebook und Twitter so alles anstellen kann, hier ein schönes Beispiel. Sharon Jones & The Dap-Kings haben es geschafft, durch Posten von relevanten Infos eine treue Fangemeinde aufzubauen. Diese kaufen vielleicht… wahrscheinlich… die Platten. Soweit der direkte Benefit. Doch es geht natürlich weiter. Durch gezielte Ansprache wird das “Wir unterstützen Euch”-Gefühl geschürt und damit ein Zusammenhalt der Fans erzeugt. Und wenn es so wie hier klappt, ist es ähnlich, als ob Dein Fußball-Club gewinnt. Du hast als Fan mit dazu beigetragen.

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Facebook, Twitter oder Myspace oder was?

Die Grundlagen des Dialogs mit den Fans ist denkbar einfach:

Sprich mit ihnen über Dinge, die sie interessieren.

Klingt einfach, ist es auch. Aber ein wenig aufwendig. Du musst lernen, was sie wirklich interessiert. Auch musst Du Dich kurz fassen. Schließlich muss der richtige Kanal gewählt und den Regeln entsprechend angewendet werden. Facebook? Twitter? Myspace? Eigene Website?

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Flattr: Klein Vieh macht auch Mist

Um gleich mit einem 80er-Jahre Spruch einzusteigen.

Noch weiß niemand so recht, wie das mit der Vergütung von Inhalten zukünftig laufen soll. Raubkopien sind böse und noch immer verbreitet. Per Definition bringen die kein Geld. Sellaband und andere bieten Fans immerhin die Möglichkeit, ihre Lieblingsband finanziell zu unterstützen.

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